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Allgemeine Informationen

Das Akademische Forum für Außenpolitik - Hochschulliga für die Vereinten Nationen (AFA) ist die überparteiliche Vereinigung Österreichs für alle an internationalen Fragen interessierten Jugendlichen, Schülerinnen und Schüler, Studierenden und Jungakademiker/innen.


Die Mission

AFA-Mitglieder mit Flagge

In einer Zeit, in der Lösungen zu politischen und wirtschaftlichen sowie gesellschaftlichen und ökologischen Fragen nicht mehr nur im nationalen Rahmen beantwortet werden können, in einer Zeit, in der Integration und Globalisierung die leitenden Begriffe sind, wird von der Jugend eine dynamische und weltoffene Haltung in internationalen Angelegenheiten erwartet.

Das AFA wurde 1991 nach dem Vorbild seiner Vorgängerorganisationen, deren Wurzeln bis in die Zeit nach dem 1. Weltkrieg zurückreichen, als Verein gegründet und versucht sich seither diesen Herausforderungen zu stellen.

Das AFA ist streng überparteilich, sucht den Kontakt zu allen politischen Parteien und Bewegungen und lädt Vertreter/innen aller Richtungen zu seinen Veranstaltungen und Aktivitäten ein. Einige der aktiven Mitglieder sind neben ihrer Tätigkeit für das AFA in den unterschiedlichsten Parteien engagiert.


Aktivitäten

AFA-Mitglieder auf Studienreise in Washington, D.C.

In Österreich finden jährlich 400 - 500 Aktivitäten ganz unterschiedlicher Art statt, die im Rahmen von Einzelveranstaltungen oder größeren Projekten angeboten werden:

  • Diskussionen über Politik, Wirtschaft und Gesellschaft
  • Vorträge von Expertinnen und Experten aus allen Bereichen
  • Exkursionen und Studienreisen
  • Social Events
  • UNO-Simulationen
  • Rhetorik- und Verhandlungstrainings
  • Lehrgänge
  • Publikationen

Model United Nations (MUN)

Die Teilnehmer/innen der VIMUN in der Wiener UNO-City

Anlässlich der Feierlichkeiten der Österreichischen Bundesregierung zum 50-Jahr-Jubiläum der Vereinten Nationen 1995 wurde die erste Vienna International Model United Nations (VIMUN), eine UNO-Simulationskonferenz für Studierende und Jungakademiker/innen aus aller Welt, vom AFA veranstaltet. Seither ist die VIMUN, die als einzige Veranstaltung dieser Art weltweit zur Gänze in einem UNO-Gebäude stattfindet, der alljährliche Höhepunkt des AFA-Programmes.

Die Teilnehmer/innen der VIMUN haben die Aufgabe, sich in die Rolle eines Staatenvertreters/einer Staatenvertreterin zu versetzen und zu einem vorgegebenen Thema ein von ihnen ausgewähltes Land zu repräsentieren. Die VIMUN soll ein Fenster zur UNO öffnen und einen kurzen Einblick in die Welt der Diplomatie vermitteln. Sie ermöglicht die Arbeitsweise der Vereinten Nationen besser zu verstehen und in Kontakt mit rund 250 Studierenden aus etwa 40 verschiedenen Nationen zu treten.

In der Veranstaltungsreihe Model United Nations Club (MC) werden kleinere Simulationen zu Trainingszwecken abgehalten. Darüber hinaus nehmen Delegationen von AFA-Mitgliedern an Model United Nations in anderen Ländern teil.

In den Jahren 2010 bis 2012 war das AFA maßgeblich an der deutschsprachigen Vienna Schools' Model United Nations (VSMUN) für Schülerinnen und Schüler der Oberstufen beteiligt. Die drei Mal abgehaltene Vienna International Historic Model United Nations (HISTOMUN) simulierte vergangene Sitzungen des UN-Sicherheitsrates.


Debattierclub (DC)

AFA-Mitglied beim Debattieren

Nach internationalem Vorbild hielt das AFA im Jahr 2004 den ersten Debattierclub in Wien ab. In dieser Veranstaltungsreihe kann in strukturierten Diskussionen Rhetorik und Argumentationstechnik trainiert werden. Im Laufe der Jahre erfolgte die Ausdehnung dieser Idee auf mehrere österreichische Städte. Nach dem historischen Vorbild des englischen Unterhauses stehen sich zwei Teams (Pro/Contra) gegenüber und kreuzen verbal die Klingen. Ergänzend werden Workshops und spezielle Trainings angeboten. Darüber hinaus werden nationale und internationale Turniere veranstaltet und Teams zu internationalen Bewerben entsandt. Das AFA arbeitet hierbei eng mit seinem Partner in Deutschland, dem Verband der Debattierclubs an Hochschulen (VDCH), zusammen.


Business Negotiation Club (BNC)

Session des Business Negotiation Club (BNC) in der Wiener Hofburg

Im wöchentlichen Business Negotiation Club (BNC) können Mitglieder des AFA-Netzwerks englisch-sprachige Verhandlungen trainieren. Anhand von Fällen, die von der Harvard University oder anderen Institutionen ausgearbeitet wurden, werden privatwirtschaftliche Problemstellungen, wie die Anstellung neuer Mitarbeiter/innen, Gehaltsverhandlungen oder Mietvertragsangelegenheiten in Form eines Rollenspiels behandelt.


Global Advancement Programme (GAP)

Diplomverleihung des Global Advancement Programme (GAP)

Das Global Advancement Programme (GAP) ist ein außeruniversitärer einjähriger Diplomlehrgang des AFA für Studierende, die sich durch besonderes Engagement und beste Qualifikation auszeichnen. Im Programm erhalten "vielversprechende Köpfe" die Möglichkeit, ergänzend zu ihrer universitären theoretischen Ausbildung, Lehrveranstaltungen zu besuchen, welche vor allem angewandte und praktische Inhalte sowie Erfahrungen von Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft enthalten.


Publikationen

Redaktionssitzung für das Magazin GLOBAL VIEW

Das vom AFA in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Gesellschaft für Außenpolitik und die Vereinten Nationen (ÖGAVN) herausgegebene Magazin GLOBAL VIEW versteht sich als Informations- und Diskussionsplattform für Studierende und Persönlichkeiten des "Außenpolitischen Establishments" und ermöglicht den Autorinnen und Autoren, außen- und weltpolitische Themen zu publizieren.

Die Wissenschaftsplattform International-Relations.at des AFA bietet Studierenden die Möglichkeit, ihre wissenschaftlichen Arbeiten zu Themen mit internationalem Bezug zu veröffentlichen. Die Plattform soll als Anregungs-, Informations- und Researchpool für künftige Arbeiten dienen und den politische Diskurs der Studierenden fördern, die in ähnlichen Feldern forschen.


Nationale und Internationale Einbindung

AFA-Präsident Michael F. PFEIFER mit Univ.-Prof. Dr. Alexander VAN DER BELLEN

Das AFA ist in ganz Österreich vertreten und verfügt mit dem AFA-ÖSTERREICH und seinen Lokalkomitees in EISENSTADT, GRAZ, INNSBRUCK, KLAGENFURT, LINZ, SALZBURG und WIEN über eine föderale Bund-Länder-Struktur. Der Umfang der lokalen Aktivitäten ist natürlich abhängig vom jeweiligen Engagement der Aktiven vor Ort.

Als Hochschulliga für die Vereinten Nationen ist das AFA auch ein unabhängiger Zweigverein der Österreichischen Gesellschaft für Außenpolitik und die Vereinten Nationen (ÖGAVN). Dementsprechend hat sich das AFA dem Geist der Charta der Vereinten Nationen verpflichtet und versteht sich als Bindeglied zwischen der UNO und der Jugend. Mitglieder des AFA-Netzwerks werden gleichzeitig auch als Jugend-Mitglieder der ÖGAVN anerkannt und werden regelmäßig eingeladen, (mit Außnahme an den vereinsinternen Versammlungen) an fast allen Programmen der ÖGAVN wie dem Internationalen Club (IC) in der Wiener Hofburg/Stallburg oder den "Außenpolitischen Gespächen" auf Schloss Hernstein in Niederösterreich teilzunehmen.

Das AFA ist in ein weltweites Netzwerk gleichgesinnter Organisationen eingebunden und nimmt aktiv an den Aktivitäten der World Federation of United Nations Associations (WFUNA) teil. Darüber hinaus ist das AFA Mitinitiator des im August 2011 anlässlich des Internationalen Jahrs der Jugend in Wien gegründeten United Nations Youth Associations Network (UNYANET) und assoziiertes NGO-Mitglied beim United Nations Department of Public Information (DPI NGO).

Seit 2006 ist das AFA Mitglied der Bundes-Jugendvertretung (B-JV), der gesetzlichen Körperschaft der Republik Österreich zur Vertretung der Jugend.


Mitgliedschaft, AFA-Team und Kooperationen

AFA-Vorsitzender für Wien Bernd HERMANN mit Jugendministerin MMag. Dr. Sophie KARMASIN

Das AFA-Netzwerk hat fast 25000 Mitglieder in Österreich, Europa und in aller Welt. Personen bis zum 35. Lebensjahr, die Interesse haben, Teil des weltoffenen Netzwerks des AFA zu werden und die bereit sind, die Ideale, wie sie in der Charter der Vereinten Nationen und der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte festgelegt sind, zu unterstützen, sind herzlich eingeladen, die Mitgliedschaft im AFA-Netzwerk zu beantragen.

Sämtliche Aktivitäten und Projekte des AFA werden von rund 100 aktiven Persönlichkeiten auf ehrenamtlicher Basis für die Jugend organisiert, zum großen Teil von Jugendlichen selbst. Die Finanzierung der Aktivitäten des AFA erfolgt über Förderungen aus dem öffentlichen Bereich, durch Zusammenarbeit mit interessierten Unternehmen, Jahresbeiträge und Spenden. Bei vielen Veranstaltungen setzt das AFA auf die Kooperation mit anderen Institutionen. Die Verwendung der öffentlichen Förderungen werden durch das BMFJ sowie das BMEIA jährlich überprüft, mit der Einführung umfassender interner Transparenzrichtlinien liegen darüber hinaus seit 2012 die Finanzberichte zur Einsicht durch alle Berechtigten offen.


© 27 03 17; Akademisches Forum für Außenpolitik - Österreich (Hochschulliga für die Vereinten Nationen); c/o ÖLVN - Kaiserliche Hofburg - Nordtrakt, Rennweg 1/20, A-6020 INNSBRUCK; Barrierefreier Lift-Zugang über den Eingang "Kleiner Burghof"; ZVR: 330335717